KUNDUS: Wenige Wochen vor einer Bundestags-Entscheidung über einen verstärkten Einsatz in Afghanistan sind im Norden des Landes deutsche Soldaten erneut Opfer eines Sprengstoffanschlages geworden: Ein Patrouillenführer wurde getötet und drei seiner Kameraden verletzt, als ihre Fahrzeuge in eine Sprengfalle fuhren. Die örtlichen Behörden machten die radikal-islamischen Taliban und das Terror-Netz El Kaida für die Tat verantwortlich Damit erhöht sich die Zahl der seit 2002 bei Anschlägen oder Unglücken getöteten deutschen Soldaten auf 27.
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Das Wetter: Kühl im Norden, schwül im Süden ... den Anschlag als hinterhältig. Verteidigungsminister Franz-Josef Jung plant, das Bundeswehr-Kontingent auf 4.500 Soldaten zu erhöhen.
(Deutsche Welle)
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